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Neue Stromtrassen in Deutschland

Nach den Plänen der Bundesregierung zur Energiewende soll bis 2020 der Strom zu 35 % aus regenerativen Energien erzeugt werden. 2022 soll das letzte Atomkraftwerk abgeschaltet werden. Bis 2050 soll 80 % des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Daher investieren viele Energieversorgungsunternehmen, vor allem natürlich die Anbieter von Ökostrom, verstärkt in Windkraft- und Solaranlagen. Da aber Wind und Sonne in Deutschland unterschiedlich verteilt sind, viel Wind im Norden, mehr Sonnenstrahlung im Süden, müssen zusätzliche Stromtrassen gebaut werden, um den Strom dahin zu transportieren wo er gebraucht wird. Zusätzlich unterliegt die Stromproduktion aus Wind und Sonnenstrahlung starken Schwankungen, die durch intelligente Netze und neue Speichertechniken ausgeglichen werden müssen. Das bedeutet, dass nicht nur neue Leitungen quer durch Deutschland erforderlich sind, sondern auch das vorhandene Leitungsnetz modernisiert werden muss. Hierbei wird mit Kosten von ca. 22 Milliarden Euro gerechnet.

 

Die geplanten Stromnetzerweiterungen:

Das Kernstück der geplanten Stromnetz-Erweiterung sind vier Trassen, die 3.800 km von den Küstenregionen nach Süddeutschland führen. Sie sollen als „Stromautobahnen“ mit einer in Deutschland neuen Technik, der Hochspannung-Gleichstromübertagung (HGÜ), realisiert werden. Nach den aktuellen Planungen würde eine Trasse von Emden in Niedersachsen bis Osterath in Nordrhein-Westfalen als HGÜ und von dort bis Philippsburg in Baden-Württemberg als Wechselspannungsleitung verlaufen. Sie soll eine Übertragungskapazität von 2 GW haben. Eine weitere Trasse, ebenfalls mit 2 GW Übertragungskapazität, ist von Wehrendorf in Niedersachsen nach Urberach in Hessen geplant. Eine dritte Trasse soll von Brunsbüttel in Schleswig-Holstein nach Großgartach in Baden-Württemberg verlaufen. Sie soll 1,3 GW übertragen können. Eine Doppel-HGÜ ist von Lauchstädt in Sachsen-Anhalt nach Meitingen in Bayern geplant. Jede ihrer Leitungen soll je 2 GW übertragen. Darüber hinaus sind noch einige kürzere Streckenneubauten und Verstärkungen des vorhandenen Leitungsnetzes auf einer Länge von 4400 km geplant.

 

Vorteile der Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ):

Über sehr große Entfernungen lässt sich Gleichstrom mit weniger Verlusten übertragen als Wechselstrom. Von den Offshore-Windkraftanlagen muss der Strom durch Unterseekabel zum Festland transportiert und dort in das Netz eingespeist werden. Diese Kopplung lässt sich mit Gleichstromnetzen einfacher realisieren. Für Gleichstromleitungen sind im Gegensatz zu Wechselstromleitungen nicht drei sondern nur ein oder zwei Leiter erforderlich. Das spart Material für Leitungen und Masten.

 

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