SB - Vergleiche, die sich auszahlen!
Kostenlos informieren. Einfach vergleichen. Direkt wechseln und Geld sparen
Stromanbieter vergleichen und sparen!
Ihre Postleitzahl:
Jahresverbrauch:

Gaspreiserhöhung im Oktober und November 2012

Auch im Oktober und November 2012 ist es wieder soweit, viele Gasversorger erhöhen die Gaspreise. mehr als 40 Gasversorger haben die Erhöhung schon angekündigt, weitere können bis zum Jahresende noch folgen. Die Erhöhungen liegen im Schnitt bei über 5 Prozent. Mehr als eine Million haushalte ist betroffen. Auf der anderen Seite gibt es auch einige Gasversorger, die ihre Preise senken. Im Durchschnitt liegt bei diesen die Preissenkung auch bei ca. 5 Prozent. Bei den Versorgern mit Preissenkungen sollte der Kunde aber vorsichtig sein, denn manche von Diesen Anbietern waren vor der Preissenkung so teuer, dass sie auch nachher immer noch teurer sind als der durchschnittliche Anbieter. Ganz zu schweigen von einem Vergleich mit den preiswertesten Anbietern. Egal ob Gaspreiserhöhung oder Gaspreissenkung in jedem Fall sollte der Kunde eine Gaspreisvergleich durchführen. Denn dann hat er einen bundesweiten Vergleich unter allen seriösen Anbietern. So kann der Kunde frei entscheiden, ob er bei seinem alten Gasanbieter bleibt oder wechselt.

Lieferprobleme bei Gas aus Russland

Russland gibt zu, dass es bei der Belieferung von Westeuropa mit Erdgas Lieferengpässe gibt. Dies gilt auch für Deutschland. Laut Regierungschef Putin hat die Versorgung Russlands bei der Eiseskälte Vorrang. Schließlich ist der der russische Gasversorger Gazprom ein Staatsunternehmen. Die EU berichtet, dass die russischen Gaslieferungen um 30 Prozent zurück gegangen sind. Der stellvertretende Gazprom-Chef Andrej Kruglow gibt zu, dass in letzter Zeit 10 Prozent weniger Erdgas exportiert wurde als vertraglich vereinbart. Mittlerweile würden aber wieder die vertraglich vereinbarten Mengen geliefert. Weiterhin weißt er darauf hin, dass vom Westen deutlich mehr Gas nachgefragt würde als Gazprom liefern könne. Nur die gut gefüllten Gasspeicher im Westen verhindern bislang, dass in den europäischen Wohnungen die Heizungen kalt bleiben.

Ab November Erdgas aus Ostsee Pipeline

Ab Mitte November will Russland Erdgas durch die neu gebaute Ostsee-Pipeline nach Deutschland liefern. Das berichten informierte Kreise aus Moskau. Die Pipeline ist mehr als 1200 Kilometer lang und führt durch mehrere Länder. Pro Jahr sollen durch die Pipeline bis zu 60 Milliarden Kubikmeter Erdgas geliefert werden. Wir fragen uns, ob dadurch der Erdgaspreis in Deutschland sinkt, denn schließlich erhöht sich das Erdgas Angebot. Die Pipeline hat 8 Milliarden Euro gekostet. Eigentümer sind Gazprom, die BASF und französische und niederländische Unternehmen. Wir werden die Entwicklung des Erdgaspreises weiter beobachten und auch zukünftig berichten.


Gaspreiserhöhung um 25 Prozent bei Main Kinzig Gas

Die Main-Kinzig-Gas erhöht zum 1.11.2011 ihre Gaspreise um 25 Prozent für Privatkunden. Die Erhöhung betrifft ca. 25000 Kunden im Main-Kinzig-Kreis. Die Erhöhung führt bei manchen Haushalten zu Mehrkosten von über 300 Euro pro Jahr. Der Gasversorger begründet diese exorbitante Gaspreiserhöhung mit den seit 2009 um über 30 Prozent gestiegenen Beschaffungskosten für Gas. Das Unternehmen beteuert trotz der zum 1.11.2011 erfolgenden Gaspreiserhöhung im Jahr 2011 unter dem Strich einen Fehlbetrag auszuweisen. Bereits in den letzten Jahren hat der Anbieter über 2000 Kunden an billigere Gasanbieter verloren. Ob das Unternehmen glaubt mit dieser Erhöhung um ein stolzes Viertel Kunden halten zu können, bleibt offen. Höchstwahrscheinlich werden noch mehr Kunden den Anbieter verlassen und das würde dann dazu führen, dass der Gaspreis noch weiter erhöht werden müsste.


Gas aus der Ukraine für Deutschland

Die Ukraine plant bald Europa mit Erdgas zu beliefern. Sie ist eines der Länder mit den größten Erdgasvorkommen. Der ukrainische Minister für Energie und Kohle Yuri Boyko, erläutert die Pläne seines Landes auf einer Konferenz in Kiew. Sein Land wolle die Gasproduktion bis 2015 auf bis zu 25 Milliarden Kubikmeter erhöhen. Gegenwärtig liegt die ukrainische Gasproduktion bei ca. 20 Milliarden Kubikmetern. Die Ukraine will zusammen mit Shell und anderen Öl- und Gaskonzernen die heimischen Erdgaslagerstätten erschließen und weiter ausbauen.

Verträge zwischen Russland und der Ukraine nicht betroffen

Boyko sagt, sein Land wolle die Verträge mit Russland weiterhin einhalten und von dort Gas kaufen. Die Importe von russischem Gas sollen aber von 40 Milliarden Kubikmetern auf 27 Milliarden Kubikmeter sinken.
(Quelle: Wallstreet Online)