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Energieverbrauch sinkt um knapp zwei Prozent

Die mildere Witterung sowie deutliche Energieeinsparungen vor dem Hintergrund hoher Preise und geopolitischer Veränderungen haben in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres zu einem Rückgang des Energieverbrauchs in Deutschland um knapp 2 Prozent geführt.

Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) erreichte der inländische Primärenergieverbrauch im 1. Quartal 2022 eine Höhe von 3.365 Petajoule (PJ) beziehungsweise 114,8 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Das entspricht einem Rückgang um 1,9 Prozent gegenüber dem 1. Quartal des Vorjahres.

Die AG Energiebilanzen macht darauf aufmerksam, dass neben der gegenüber dem Vorjahresquartal wärmeren Witterung, den hohen Preisen und den damit verbundenen Einsparbemühungen ein statistischer Effekt berücksichtigt werden muss, der sich ergibt, weil abgeschaltete Kernkraftwerke mit nach internationalen Konventionen festgelegten niedrigen Wirkungsgraden durch erneuerbare Energien sowie Kohle- und Erdgaskraftwerke mit höherer Effizienz ersetzt wurden.

Das um etwa 4 Prozent höhere Bruttoinlandsprodukt sowie die leichte Zunahme der Bevölkerung sorgten dagegen für Verbrauchszuwächse. Ohne den Temperatureffekt hätte nach den Berechnungen der AG Energiebilanzen der Energieverbrauch im 1. Quartal annähernd stagniert. Unter Einschluss von Lagerbestandseffekten wäre der Energieverbrauch in den ersten drei Monaten sogar leicht gestiegen.

Der Verbrauch von Mineralöl war in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres insgesamt um knapp 10 Prozent höher. Nahezu alle Mineralölprodukte verzeichneten Zuwächse: Der Verbrauch von Ottokraftstoff stieg um 13 Prozent, beim Dieselkraftstoff gab es einen Zuwachs um 8 Prozent. Der Absatz von Flugkraftstoff stieg kräftig um rund 60 Prozent und die Lieferungen von Rohbenzin an die chemische Industrie erhöhten sich um 10 Prozent. Hinter dem Anstieg des Heizölabsatzes um etwa ein Fünftel verbirgt sich allerdings ein Basiseffekt, da der Heizölabsatz im Vergleichsquartal des Vorjahres um rund 50 Prozent eingebrochen war.

Der Erdgasverbrauch verminderte sich im 1. Quartal des laufenden Jahres um knapp 9 Prozent. Hauptursache für diese Entwicklung war die mildere Witterung, aber auch das aktuelle Preisniveau sorgte für eine Dämpfung der Nachfrage. Zudem verringerte sich der Einsatz von Erdgas zur Stromerzeugung, weil die erneuerbaren Energien höhere Beiträge lieferten.

Der Verbrauch an Steinkohle nahm um 5,4 Prozent zu. Der Einsatz von Steinkohle in Kraftwerken erhöhte sich um etwa 28 Prozent. Einfluss auf diese Entwicklung hatten die geänderte Wettbewerbssituation auf dem Strommarkt sowie der Ersatz abgeschalteter Kernkraftwerke durch Kohle. Dämpfend wirkte eine höhere Stromerzeugung erneuerbarer Energien. Die Eisen- und Stahlindustrie verringerte ihre Nachfrage um knapp 4 Prozent.

Der Verbrauch von Braunkohle erhöhte sich leicht um 1,5 Prozent, lag damit jedoch um etwa 11 Prozent unter dem Vergleichswert von 2019 und folgt somit weiter dem längerfristigen Trend. In den ersten beiden Monaten des 1. Quartals sorgte die hohe Produktion von Strom aus Windanlagen für einen Rückgang bei der Braunkohleverstromung; im windarmen März stieg der Bedarf von Strom aus Braunkohlekraftwerken hingegen deutlich an.

Durch die weitere planmäßige Abschaltung von Kernkraftwerksblöcken zum Jahreswechsel 2021/22 kam es zu einer Halbierung der installierten Leistung von 8.113 Megawatt (MW) auf 4.055 MW. Infolgedessen ging die Stromerzeugung aus Kernenergie im Berichtszeitraum verglichen mit dem 1. Quartal des Vorjahres um nahezu die Hälfte zurück.

Der Beitrag der erneuerbaren Energien stieg im 1. Quartal 2022 um 8,6 Prozent. Bei guten Windverhältnissen in den ersten beiden Monaten des Jahres und einem allerdings windarmen März steigerten die Windenergieanlagen ihren Beitrag um 29 Prozent. Die Wasserkraftwerke lieferten knapp 6 Prozent mehr Strom als im Vorjahreszeitraum. Die Solarenergie konnte um 35 Prozent zulegen. Bei der Biomasse, die mehr als die Hälfte des erneuerbaren Energieverbrauchs liefert, kam es insgesamt zu einem leichten Rückgang um 1 Prozent.

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Gas-News

Energieverbrauch sinkt um knapp zwei Prozent

Die mildere Witterung sowie deutliche Energieeinsparungen vor dem Hintergrund hoher Preise und geopolitischer Veränderungen haben in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres zu einem Rückgang des Energieverbrauchs in Deutschland um knapp 2 Prozent geführt.

Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) erreichte der inländische Primärenergieverbrauch im 1. Quartal 2022 eine Höhe von 3.365 Petajoule (PJ) beziehungsweise 114,8 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Das entspricht einem Rückgang um 1,9 Prozent gegenüber dem 1. Quartal des Vorjahres.

Die AG Energiebilanzen macht darauf aufmerksam, dass neben der gegenüber dem Vorjahresquartal wärmeren Witterung, den hohen Preisen und den damit verbundenen Einsparbemühungen ein statistischer Effekt berücksichtigt werden muss, der sich ergibt, weil abgeschaltete Kernkraftwerke mit nach internationalen Konventionen festgelegten niedrigen Wirkungsgraden durch erneuerbare Energien sowie Kohle- und Erdgaskraftwerke mit höherer Effizienz ersetzt wurden.

Das um etwa 4 Prozent höhere Bruttoinlandsprodukt sowie die leichte Zunahme der Bevölkerung sorgten dagegen für Verbrauchszuwächse. Ohne den Temperatureffekt hätte nach den Berechnungen der AG Energiebilanzen der Energieverbrauch im 1. Quartal annähernd stagniert. Unter Einschluss von Lagerbestandseffekten wäre der Energieverbrauch in den ersten drei Monaten sogar leicht gestiegen.

Der Verbrauch von Mineralöl war in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres insgesamt um knapp 10 Prozent höher. Nahezu alle Mineralölprodukte verzeichneten Zuwächse: Der Verbrauch von Ottokraftstoff stieg um 13 Prozent, beim Dieselkraftstoff gab es einen Zuwachs um 8 Prozent. Der Absatz von Flugkraftstoff stieg kräftig um rund 60 Prozent und die Lieferungen von Rohbenzin an die chemische Industrie erhöhten sich um 10 Prozent. Hinter dem Anstieg des Heizölabsatzes um etwa ein Fünftel verbirgt sich allerdings ein Basiseffekt, da der Heizölabsatz im Vergleichsquartal des Vorjahres um rund 50 Prozent eingebrochen war.

Der Erdgasverbrauch verminderte sich im 1. Quartal des laufenden Jahres um knapp 9 Prozent. Hauptursache für diese Entwicklung war die mildere Witterung, aber auch das aktuelle Preisniveau sorgte für eine Dämpfung der Nachfrage. Zudem verringerte sich der Einsatz von Erdgas zur Stromerzeugung, weil die erneuerbaren Energien höhere Beiträge lieferten.

Der Verbrauch an Steinkohle nahm um 5,4 Prozent zu. Der Einsatz von Steinkohle in Kraftwerken erhöhte sich um etwa 28 Prozent. Einfluss auf diese Entwicklung hatten die geänderte Wettbewerbssituation auf dem Strommarkt sowie der Ersatz abgeschalteter Kernkraftwerke durch Kohle. Dämpfend wirkte eine höhere Stromerzeugung erneuerbarer Energien. Die Eisen- und Stahlindustrie verringerte ihre Nachfrage um knapp 4 Prozent.

Der Verbrauch von Braunkohle erhöhte sich leicht um 1,5 Prozent, lag damit jedoch um etwa 11 Prozent unter dem Vergleichswert von 2019 und folgt somit weiter dem längerfristigen Trend. In den ersten beiden Monaten des 1. Quartals sorgte die hohe Produktion von Strom aus Windanlagen für einen Rückgang bei der Braunkohleverstromung; im windarmen März stieg der Bedarf von Strom aus Braunkohlekraftwerken hingegen deutlich an.

Durch die weitere planmäßige Abschaltung von Kernkraftwerksblöcken zum Jahreswechsel 2021/22 kam es zu einer Halbierung der installierten Leistung von 8.113 Megawatt (MW) auf 4.055 MW. Infolgedessen ging die Stromerzeugung aus Kernenergie im Berichtszeitraum verglichen mit dem 1. Quartal des Vorjahres um nahezu die Hälfte zurück.

Der Beitrag der erneuerbaren Energien stieg im 1. Quartal 2022 um 8,6 Prozent. Bei guten Windverhältnissen in den ersten beiden Monaten des Jahres und einem allerdings windarmen März steigerten die Windenergieanlagen ihren Beitrag um 29 Prozent. Die Wasserkraftwerke lieferten knapp 6 Prozent mehr Strom als im Vorjahreszeitraum. Die Solarenergie konnte um 35 Prozent zulegen. Bei der Biomasse, die mehr als die Hälfte des erneuerbaren Energieverbrauchs liefert, kam es insgesamt zu einem leichten Rückgang um 1 Prozent.

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